Hackathon III –
Rauchende Köpfe für digitales Bauen

Digital möchte jedes Unternehmen sein, aber wir packen’s auch an. Beim hackathon-Event 2019 von ZÜBLIN und ITC war wieder das Ziel, unser Bauen mithilfe digitaler Werkzeuge besser und einfacher zu gestalten.

Kreative Softwareentwicklerinnen und Softwareentwickler konzipierten Lösungen mit unmittelbarem Mehrwert für die Baustelle und setzten diese prototypisch in zwei Tagen um. Der Mehrwert entsteht beim Event durch die Vernetzung von Menschen, Daten und Prozessen in Co-Working-Atmosphäre.

2019 lag der Schwerpunkt auf der Verknüpfung von Daten und Prozessen. Sechs Teams traten an, um zwei Tage intensiv an selbst gewählten Themen zu arbeiten und ihre Ergebnisse in einem fünfminütigen Pitch zu präsentieren. Auch wenn Siegerteams gekürt wurden, lag der Fokus natürlich mehr auf den Ideen als auf dem Gewinnen.

Die Idee des drittplatzierten Teams „SmartSafety“ beschäftigte sich mit der Einhaltung von Arbeitssicherheitsrichtlinien mit digitaler Unterstützung durch IRIS.
Platz 2 ging an das Thema „IRIS.bot“. Die Gruppe entwickelte eine Plattform, die Daten von Robotern sammelt und den Maschinen Befehle geben kann. IRIS visualisierte die Sensordaten in Echtzeit mithilfe von Diagrammen, und die Position des Roboters wurde live im BIM-Modell des Gebäudes dargestellt.

Aufgrund der hohen Qualitätsdichte gab es dieses Jahr sogar zwei erste Plätze. Einer ging an das Team „Concrete hacking“, das sich dem Thema Materialmanagement im Bereich Betonlogistik widmete. Ziel war es, unnötige Wartezeiten zu vermeiden. Die Neuentwicklung ermöglicht, dass das Baustellenteam stets sieht, wann der nächste Fahrmischer ankommt. Diese Information wird auf dem mobilen Gerät angezeigt und funktioniert auch bei kurzzeitigen Netzwerkausfällen.
Ebenfalls gewonnen hat das One-Man-Thema „The Clash-ifier“. Julians Entwicklung hilft Teams, schwerwiegende Kollisionen in 3D-Modellen schneller zu identifizieren und über diese zu kommunizieren. Da die Anzahl der Kollisionen in manchen Projekten groß sein kann, filtert ein Machine Learning Tool automatisch die schwerwiegenden heraus. Das Tool lernt, indem Userinnen und User die Schwere von beispielhaften Kollisionen mit Herz-Emojis bewerten. Die humorvolle Zusammenfassung des Entwicklers: „Die Idee war, das Tinder der Kollisionsverwaltung zu erschaffen, damit alle BIM-Managerinnen und -Manager die Kollisionen ihres Herzens finden.“

Wir gratulieren allen Teilnehmenden zu ihrer tollen Arbeit und freuen uns schon auf den nächsten hackathon 2020.

Kontakt: Laura Cyprian, ITC Engineering

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