Eine moderne Baustelle –
von der Architektur bis zum Bauprozess

Mit über 9000 m² Nutzfläche und modernster Ausstattung wird die neue Feuerwache in Stuttgart-Möhringen ein Highlight. Moderne Technologien wie das digitale Betoniertagebuch kommen auch schon im Bauprozess zum Einsatz.

Die neue Feuerwache umfasst neben Aufenthalts- und Büroräumen auch Werkstätten, Fahrzeughallen und Lagerräume. Auch eine Fotovoltaikanlage, ein Dachgarten sowie ein eigener Trainingsbereich für Rettungskräfte und Höhenretter sind integriert. Nach der Fertigstellung 2021 ersetzt die neue Unterkunft dann die alte Wache in Degerloch, die bereits seit 1966 in Betrieb ist.

Aber nicht nur die nachhaltige Architektur macht diese Baustelle zu einem Vorzeigeprojekt. ZÜBLIN gestaltet bereits die Bauphase effizient und setzt digitale Hilfsmittel optimal ein.

Mit der Software IRIS digitalisiert das Baustellenteam ihren Betonabruf, die Frischbetonprüfung und das Betoniertagebuch. Der benötigte Beton wird über eine direkte Schnittstelle beim Lieferanten Godel Beton abgerufen. Die Wochenbestellung per Telefon oder E-Mail entfällt. Dadurch werden auch Fehler bei der Datenübermittlung minimiert.

Daten in Echtzeit

Bauleiterin Hannah Knecht und ihr Team können in Echtzeit die Betonagen verfolgen: Gelieferte Materialmengen, die stündliche Lieferleistung des Lieferanten und andere, automatische Auswertungen werden auf einem IRIS-Dashboard visualisiert. Direkt nach der Beladung im Werk und noch bevor der Betonmischer auf der Baustelle ankommt, ist der Lieferschein in IRIS einsehbar. So sieht das Team jederzeit, wie viel Beton noch geliefert wird und welche Menge bereits eingebaut wurde.

Auf dem Dashboard ist auch ersichtlich, wann welches Mischfahrzeug auf der Baustelle ankommt. Mit dieser Information kann die Baustelle die zeitlichen Abläufe entsprechend koordinieren.
Jede Mitarbeiterin und jeder Mitarbeiter kann dabei seine Benutzeroberfläche individuell einstellen. So können wichtige Informationen priorisiert und die Oberfläche an die jeweilige Rolle angepasst werden.

Im Rohbau der Feuerwache werden fast 11.000 m³ Transportbeton verbaut. Je nach Anforderungen an den Beton wählt der Polier bei der Bestellung aus dem Betonsortenverzeichnis der Baustelle die richtige Sorte. Dank der Lieferscheinzuordnung in IRIS kann die Baustelle dann auch nachvollziehen, in welchem Bauteil welche Lieferung eingebaut wurde.

Das digitale Betoniertagebuch

„Durch IRIS werden alle Daten zentral zusammengefasst und ausgewertet. Hierdurch wird vor allem bei der Dokumentation für die Güterüberwachung viel Zeit gespart“, resümiert Bauleiterin Hannah Knecht. „Wir müssen den Lieferschein nicht mehr für das Betoniertagebuch abtippen und sobald beim Lieferanten Godel der Lieferschein gedruckt wird, haben wir ihn auch in IRIS. Außerdem überträgt die TPA die Ergebnisse der Frischbetonprüfung in eine konzerninterne App, was ebenfalls direkt in IRIS synchronisiert wird.“

Bei der Software-Nutzung begleitet wird die Baustelle von Mustafa Sen, Projektmanager bei ITC Engineering. Für ihn ist das Anliegen des IRIS-Betonabrufs ganz klar: die Prozesse auf der Baustelle vereinfachen und für die Teams vor Ort die zeitraubende Verwaltungsarbeit reduzieren.

Für den optimalen Softwareeinsatz und andere Fragen ist er als Ansprechpartner für die Baustelle da. Mit einem Augenzwinkern sagt er: „Mit einer digitalen Arbeitserleichterung und Staub an den Stiefeln begleite ich die operativen Kolleginnen und Kollegen am liebsten.“

Weitere Informationen zum digitalen Betonabruf im Rahmen von IRIS. concrete befinden sich auf der IRIS-Homepage.

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